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Wie ich zu meinem Blätz kam

Hallo

Meine Söhne würden am liebsten den ganzen Tag draussen verbringen: rennen, klettern, raufen, im Garten, im Wald oder am See. Löchrige Hosen gehören da natürlich dazu. Aber alle zwei Wochen eine neue Hose kaufen, war mir zu teuer und zu aufwendig. Ausserdem ist es auch nicht nachhaltig. Gleichzeitig ist es schwierig, passende Flicken zu finden, die genug gross sind und nicht immer die gleichen Motive haben. Ausser Traktoren, Bagger, Lastwagen und die üblichen Comic-Figuren fand ich kaum was (vor allem nichts, das auch mir gefällt).

Diese Flicken sind oft klein, haben komplizierte Konturen, das Aufnähen ist eine Geduldsarbeit – und nicht selten entsteht kurz darauf neben dem Flick ein neues Loch. Deshalb habe ich angefangen, mit eigenen Flicken zu experimentieren. Ich suchte eine modische Alternative zu den herkömmlichen Aufnähern, die gleichzeitig robust und gross genug sind. Ich war in meinem Lieblingsstoffladen, habe verschiedene Muster und Farben kombiniert, mit Grössen variiert – und immer wieder die Hosen meiner Söhne geflickt. Herausgekommen ist der Blätz.

Wichtig ist mir auch die regionale Herkunft. Die Stoffe beziehe ich aus einem Stoffladen in St.Gallen, die Produktion übernimmt eine kleine Firma im Thurgau. Ich hoffe, meine Blätze finden Gefallen. Ich freue mich auf Rückmeldungen und Anregungen.

Herzlich
Kathy